Während der Rest der Klasse fleissig Weihnachtskarten verkauft, treffen sich heute ein paar Schüler:innen beim Rebberg, um ihm vor der Winterpause den letzten, entscheidenden Schliff zu geben.
Mithilfe von Markus Gasser und seinem Bagger ersetzen wir unsere kleinen Metall-Stickel nämlich durch hohe Pfähle. Diese werden erst genau ausgerichtet und dann tief in den Boden gerammt. Während jeweils zwei Kinder diese Arbeit übernehmen, machen sich die anderen daran, die Pfähle mit jeweils drei Draht-Klammern zu versehen. Diese müssen auf genau der richtigen Höhe angebracht und dann befestigt werden. Da ist Genauigkeit und Kraft gefragt.
Nach der Mittagspause spannen wir dann lange Drähte von unten nach oben über den gesamten Rebberg, schlaufen sie durch jede einzelne der angebrachten Metallklammern und hämmern diese dann am Pfahl fest. Diese Drähte werden unseren Reben Stabilität geben, sodass sie schön gerade nach oben wachsen können.
Nach sieben Stunden ist es vollbracht! Als wir uns nach getaner Arbeit auf der Strasse versammeln und nach oben schauen, sind wir erledigt und gleichzeitig stolz wie Oskar. Jetzt sieht wirklich jede:r, dass an diesem Hang Weinreben gedeihen.
Text: J. Ehrat




